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Herren I verliert gegen HSG Freiburg

Herren I – HSG Freiburg 21:34 (10:12)

Am frühen Sonntagabend war mit der HSG Freiburg eine Mannschaft in der Burdahalle zu Gast, die punktgleich mit den Dreisamtigern im untern Drittel der Tabelle steht. Schon aus diesem Grund war das Spiel von besonderer Natur. Außerdem sind Freiburg-interne Duelle natürlich es was ganz besonderes. Beide Mannschaften waren daher hochmotiviert und wollten wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln.

 

Am Anfang des Spiels merkte man beiden Mannschaften dann auch die Wichtigkeit des Spiels an und so waren zwar alle Beteiligten höchst motiviert aber zudem auch noch sehr nervös. Aufgrund dieser Nervosität dauerte es 10 sehr zerfahrene Minuten mit vielen technischen Fehlern, bis das Spiel an Fahrt aufnehmen konnte. Die Gäste aus der Innenstadt nahmen von Beginn an den Halblinken der SG aus dem Spiel, was zu einigen Fehlern im Angriff führte. Da jedoch auch die Abwehr an diesem Tag gut stand fielen die zahlreichen Abspiel- und Fangfehler im Angriff nicht so stark ins Gewicht. In der insgesamt sehr torarmen ersten Hälfte führte die HSG schon mit 9:5, durch großen Kampf und mehreren gewonnenen Bällen in der Defensive schafften es die Hausherren jedoch zum 10:10 kurz vor der Pause auszugleichen. Da dann jedoch wieder zweimal der Ball im Angriff hergeschenkt und die HSG damit zum Kontern eingeladen wurde ging man mit einem Zwei-Tore-Rückstand (10:12) in die Pause.

 

Was dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte passierte weiß vermutlich noch am nächsten Tag keiner. Unkonzentrierte Pässe im Angriff und unvorbereitete Abschlüsse ermöglichten den Gästen einfache Tore, sodass nach 40 Minuten ein Fünf-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel stand. Erst zu diesem Zeitpunkt begann für kurze Zeit die Aufholjagd, nachdem man auf drei Tore rangekommen war, wurde diese jedoch aus nicht bekannten Gründen wieder eingestellt und die Unkonzentriertheiten im Angriff nahmen wieder zu. Von nun an hatte die HSG keine Probleme mehr einen Drei-Tore-Vorsprung durch schnelle Gegenstöße und etliche Konter in einen Dreizehn(!)-Tore-Vorsprung umzumünzen. Bei der Schlusssirene stand eine 21:34 auf der Anzeigetafel, das Ergebnis einer desolaten zweiten Halbzeit. Aufgrund dieser war die Niederlage im Derby zwar berechtigt, das Ergebnis fiel jedoch deutlich zu hoch aus.

 

Nun gilt es für die Mannschaft der SG sich wieder aufzurappeln und in den nächsten Spielen eine Reaktion auf dieses Spiel zu geben. Nächste Woche fahren die Dreisamtiger zum schweren Auswärtsspiel nach Weil, am 24.11. ist dann der TSC Blumberg – bisher siegloses Schlusslicht der Landesliga – zu Gast in der Burdahalle. Aus den beiden Spielen sollte auf jeden Fall ein Sieg resultieren, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.